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Krankenhaus-IT-Lösungen

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Krankenhaus-IT-Lösungen: Das digitale Fundament moderner Kliniken

Kein Monitor auf der Intensivstation, kein Befund in der Ambulanz, keine Visite mit dem Tablet – ohne funktionierende IT steht heute jedes Krankenhaus still. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen macht die Krankenhaus-IT damit zur kritischen Lebensader: Sie muss rund um die Uhr verfügbar sein, sensible Patientendaten schützen, ständig neue Anwendungen integrieren und dabei wirtschaftlich bleiben. CANCOM plant, implementiert und betreibt IT-Lösungen für Krankenhäuser und Kliniken im gesamten deutschsprachigen Raum – von der Netzwerkdose bis zur Cloud, von der KIS-Integration bis zum 24/7-Betrieb. Ganzheitlich gedacht, herstellerunabhängig beraten und auf den klinischen Alltag zugeschnitten.

Was Krankenhaus-IT heute leisten muss

Die Anforderungen im Gesundheitswesen unterscheiden sich deutlich von denen klassischer Unternehmens-IT. Ein Krankenhaus ist ein 24/7-Betrieb, in dem zuverlässige IT-Systeme essenziell sind: Fällt die Technik aus, ist unmittelbar die Patientenversorgung gefährdet. Medizinische Systeme, Verwaltung und Gebäudetechnik teilen sich eine gewachsene Infrastruktur, regulatorische Anforderungen an Datenschutz und Informationssicherheit steigen, und gleichzeitig erwarten klinische Teams, dass neue digitale Anwendungen schnell und nahtlos bereitstehen. Dazu kommt der wirtschaftliche Druck: IT-Verantwortliche sollen Innovation ermöglichen und zugleich Betriebskosten optimieren. 

Wie ernst die Politik das Thema nimmt, zeigt der Blick nach Deutschland: Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) wurden Milliarden in die digitale Transformation der deutschen Krankenhäuser investiert – von digitaler Dokumentation bis IT-Sicherheit. Unabhängig von Förderkulissen gilt in der gesamten DACH-Region: Eine strategisch geplante, skalierbare IT-Infrastruktur ist die Voraussetzung, um die Potenziale der Digitalisierung überhaupt heben zu können. 

  • Hochverfügbarkeit: Redundante Systeme und durchdachte Notfallkonzepte für den unterbrechungsfreien Betrieb
  • Sicherheit: Schutz von Patientendaten und Systemen vor Cyberangriffen – ohne klinische Abläufe auszubremsen
  • Interoperabilität: Offene Schnittstellen, damit Daten zwischen KIS, Subsystemen und Medizintechnik fließen
  • Skalierbarkeit: Eine Architektur, die mit neuen Anwendungen, Standorten und Datenmengen mitwächst 
  • Betreibbarkeit: Lösungen, die sich mit realistischem Personalaufwand warten und weiterentwickeln lassen 
we transform for the better

IT-Infrastruktur für die Klinik

Netzwerk, Rechenzentrum und Cloud

Klinik-Netzwerk und WLAN im Krankenhaus 

Das Netzwerk ist das Nervensystem jeder Klinik. Mobile Visite, vernetzte Infusionspumpen, Patientenmonitoring, Logistik und Gäste-WLAN stellen höchst unterschiedliche Anforderungen an Bandbreite, Latenz und Sicherheit – und müssen doch über eine gemeinsame Infrastruktur laufen. CANCOM konzipiert Klinik-Netzwerke, die diese Welten verbinden und zugleich sauber trennen: Leistungsfähige LAN- und WLAN-Umgebungen mit flächendeckender Ausleuchtung bis in OP, Bettenzimmer und Außenbereiche, professionelles Netzwerkmanagement und Segmentierung, die Medizintechnik von Office-IT isoliert und Anforderungen von NIS-2 und weiteren Vorgaben gerecht wird. Als zertifizierter Partner führender Hersteller wie Cisco und HPE Networking (Aruba + Juniper) setzen wir auf erprobte Technologie – auf Wunsch auch als Network-as-a-Service-Modell mit planbaren monatlichen Kosten statt hoher Anfangsinvestition. Unser erfahrenes und zertifiziertes Expertenteam begleitet Sie dabei durch alle Projektphasen hinweg – von der Beratung über die Implementierung bis hin zur laufenden Unterstützung im Betrieb. 

Server und Storage: Rechenleistung für wachsende Datenmengen 

Bildgebung, Labordaten, digitale Patientenakte: Die Datenmengen in der Gesundheitsbranche wachsen rasant – und mit ihnen die Anforderungen an Server- und Storage-Systeme im Klinikumfeld. CANCOM plant und betreibt Rechenzentrums-Infrastrukturen, die auf Verfügbarkeit und Performance ausgelegt sind: Virtualisierte Serverlandschaften, Storage-Architekturen vom Network Attached Storage bis zum Storage Area Network sowie Backup- und Disaster-Recovery-Konzepte, die im Ernstfall eine schnelle, automatisierte Wiederherstellung ermöglichen. Als langjähriger Virtualisierungs-Partner mit Premier-Status bei VMware modernisieren wir gewachsene Umgebungen Schritt für Schritt – ohne riskante Big-Bang-Migrationen im laufenden Klinikbetrieb. 

Cloud im Gesundheitswesen: Hybrid, souverän, wirtschaftlich 

Die Cloud ist auch im Gesundheitswesen angekommen – allerdings mit Augenmaß. Während sich Kollaboration, Verwaltung und viele neue Anwendungen wirtschaftlich über skalierbare Cloud-Lösungen beziehen lassen, bleiben hochsensible klinische Systeme oft bewusst im eigenen Rechenzentrum oder in zertifizierten Rechenzentren in Österreich und Deutschland. CANCOM entwickelt hybride Cloud-Strategien, die beides verbinden: Cloud-Technologien dort, wo sie Skalierbarkeit und Tempo bringen, lokale Infrastruktur dort, wo Datenhoheit und Latenz entscheidend sind. Unsere Expert:innen begleiten von der strategischen Cloud-Readiness-Analyse über die Migration bis zur laufenden Kostenoptimierung – damit die Cloud ein Werkzeug bleibt und kein Selbstzweck wird. 

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Krankenhausinformationssystem

KIS-Integration und Interoperabilität: HL7, FHIR und openEHR 

Das Krankenhausinformationssystem (KIS) ist das führende System fast jeder Klinik – aber es ist nie allein. Radiologie, Labor, Pathologie, Medikation, Abrechnungssysteme und immer mehr digitale Anwendungen müssen Daten mit dem KIS austauschen. Echte Wertschöpfung entsteht erst, wenn dieser Datenaustausch in Echtzeit, strukturiert und in beide Richtungen funktioniert: Eine Vitalwertmessung gehört automatisch in die Patientenakte, eine Verordnung automatisch ans Medikationssystem. 

CANCOM setzt dabei konsequent auf internationale Interoperabilitäts-Standards: HL7 als etablierte Basis für Nachrichtenaustausch zwischen klinischen Systemen, FHIR als modernen, API-basierten Standard für mobile und webbasierte Anwendungsfälle und openEHR für die strukturierte, herstellerneutrale Speicherung klinischer Daten. So bleiben Ihre Daten langfristig nutzbar – unabhängig davon, welche Systeme Sie künftig einsetzen. Unsere Integrationsteams arbeiten dafür eng mit den führenden KIS-Herstellern zusammen und verbinden neue Lösungen über definierte Schnittstellen, statt fragile Einzellösungen zu bauen. 

Eine Schlüsselrolle spielt die CANCOM Smart Health Platform: Sie fungiert als offenes Ökosystem, über das kompatible Anwendungen verschiedener Softwarehersteller sicher angebunden werden – geprüft auf Sicherheitsstandards und Interoperabilität. Für IT-Abteilungen bedeutet das: Ein Integrationsrahmen statt Dutzender Insel-Schnittstellen, bessere Datenqualität und fundierte Entscheidungen auf Basis konsistenter Informationen.

Mehr Behandlungsqualität durch vernetzte Daten 

So technisch Krankenhaus-IT klingt – ihr eigentlicher Maßstab ist das Behandlungsergebnis. Erst wenn Informationen ohne Brüche zwischen Fachabteilungen, Systemen und Leistungserbringern verfügbar sind, entfaltet die Digitalisierung ihren Nutzen am Krankenbett: Vollständige Befunde, keine doppelten Untersuchungen, Entscheidungen auf Basis aktueller Daten. Eine saubere Datenintegration und der Echtzeit-Datenaustausch zwischen den klinischen Systemen sind damit weit mehr als ein IT-Thema – sie sind die Grundlage einer patientenzentrierten Versorgung und spürbar besserer Behandlungsqualität. So lassen sich auch Behandlungsergebnisse über Abteilungs- und Einrichtungsgrenzen hinweg vergleichen und verbessern. CANCOM plant die IT-Architektur konsequent von diesem Ziel her: Nicht die Technik steht im Mittelpunkt, sondern das, was sie für Patient:innen und Versorgungsqualität leistet. 

Medizintechnik-IT: Wenn Medizingeräte Teil des Netzwerks werden 

Infusionspumpen, Beatmungsgeräte, bildgebende Systeme: Moderne Medizintechnik ist vernetzte IT – mit eigenen Protokollen, langen Lebenszyklen und besonderen Anforderungen an Betrieb und Sicherheit. CANCOM bringt beide Welten zusammen: Wir integrieren Medizintechnik strukturiert ins Klinik-Netzwerk, sorgen für saubere Inventarisierung und Anbindung an die klinischen Systeme und schaffen die technische Basis für Anwendungsfälle wie die automatische Übernahme von Vitaldaten ans KIS – etwa beim Selbstmesskiosk Alviscan über eine HL7-Schnittstelle oder beim Patiententerminal HiMed Cockpit proX mit HL7- und FHIR-Integration. Doch das vernetzte Krankenhaus umfasst noch mehr: Auch Gebäude- und Betriebstechnik wie Aufzüge, Klima- oder Zutrittssysteme werden zunehmend Teil des Netzwerks. Ein ganzheitlich gedachtes Krankenhaus-IT-Konzept bindet diese Systeme nicht nur an, sondern schützt sie auch – denn jedes vernetzte Gerät vergrößert die Angriffsfläche. Wie Sie die wachsende IoMT- und OT-Landschaft vor Cyberangriffen schützen, vertiefen wir auf unserer Seite zur IT-Sicherheit im Gesundheitswesen.

Digitale Arbeitsplätze und KI-gestützte Anwendungen im klinischen Alltag 

Klinik-IT endet nicht im Serverraum. Ärzt:innen und Pflegekräfte arbeiten heute mobil – am Visitenwagen, mit Tablet und Smartphone, an wechselnden Arbeitsplätzen. CANCOM stattet klinische Teams mit durchdachten Workplace-Lösungen aus: Zentral verwaltete Endgeräte mit Mobile Device Management, Single Sign-on für den schnellen Systemwechsel im Stationsalltag und Collaboration-Werkzeuge für die Zusammenarbeit über Standorte hinweg. Zunehmend halten dabei KI-gestützte Anwendungen Einzug: Von generativen Assistenten, die Routinedokumentation beschleunigen, bis zur intelligenten Automatisierung wiederkehrender Prozesse in Administration und IT-Betrieb. So entlasten digitale Lösungen klinische Workflows spürbar. Wir helfen Ihnen, die Anwendungsfälle mit echtem Mehrwert zu identifizieren – und sie sicher und datenschutzkonform umzusetzen.

Betrieb, Wartung und Managed Services: Entlastung für Ihre IT-Abteilung 

Der Fachkräftemangel macht auch vor IT-Abteilungen im Gesundheitswesen nicht halt. Gleichzeitig wächst die Systemlandschaft mit jeder Digitalisierungsinitiative weiter. CANCOM Managed Services schaffen hier Entlastung – modular und genau dort, wo Sie sie brauchen: Vom Monitoring einzelner Komponenten über den Betrieb von Netzwerk, Rechenzentrum oder Workplace bis zur umfassenden Betriebsverantwortung mit klar definierten Service-Levels. Ihre IT-Abteilung behält die Steuerung und gewinnt Freiraum für klinische Projekte, während unsere Teams Wartung, Updates und Support übernehmen – auf Wunsch rund um die Uhr. 

Krankenhaus-IT mit CANCOM: Strategisch geplant, zuverlässig betrieben 

Ob Neubau, Sanierung oder schrittweise Modernisierung im Bestand: CANCOM begleitet Kliniken mit einem ganzheitlichen Ansatz – von der Analyse über die Ziel-Architektur bis zu Implementierung und Betrieb. Unsere Healthcare-Teams kennen die Abläufe in Ambulanz, Station und OP aus hunderten Projekten im Gesundheitswesen und übersetzen klinische Anforderungen in tragfähige, maßgeschneiderte IT-Strategien. Das Ergebnis sind zukunftsfähige, optimierte IT-Landschaften, die den klinischen Workflow unterstützen statt ihn zu bremsen – und eine Partnerschaft, die nach dem Go-live nicht endet. Diese Healthcare-Expertise schafft echten Mehrwert: Sie verbindet bewährte Verlässlichkeit mit Innovation im Gesundheitswesen – damit aus Technologie spürbarer Nutzen für Behandelnde und Patient:innen wird. Als erfahrener Partner der Gesundheitsbranche denken wir IT dabei immer von der Versorgung her. 

  • Analyse & Strategie: Infrastructure Assessment, Zielbild und Roadmap für Ihre Klinik-IT
  • Architektur & Implementierung: Netzwerk, Datacenter, Cloud und Integration – herstellerübergreifend umgesetzt
  • Interoperabilität: KIS-Anbindung und Datenflüsse auf Basis von HL7, FHIR und openEHR
  • Betrieb & Support: Managed Services mit SLA, Monitoring und 24/7-Option

Häufige Fragen zu Krankenhaus-IT-Lösungen

  • Was umfasst Krankenhaus-IT?

    Krankenhaus-IT bezeichnet die gesamte Informationstechnologie einer Klinik: Die Infrastruktur aus Netzwerk, WLAN, Servern und Storage, zentrale Systeme wie das KIS samt Subsystemen, digitale Arbeitsplätze, die Anbindung der Medizintechnik sowie Sicherheits- und Betriebsprozesse. Alle Ebenen greifen ineinander – deshalb lohnt sich eine ganzheitliche Planung statt isolierter Einzelprojekte.

  • Warum sind HL7, FHIR und openEHR für Kliniken so wichtig? 

    Diese offenen Standards sorgen dafür, dass klinische Systeme verschiedener Hersteller Daten strukturiert austauschen können. HL7 ist der etablierte Standard für Nachrichten zwischen Bestandssystemen, FHIR ermöglicht moderne API-basierte und mobile Anwendungen, openEHR speichert klinische Inhalte herstellerneutral. Wer auf Standards setzt, vermeidet Insellösungen und bleibt bei Systemwechseln handlungsfähig. 

  • Cloud im Krankenhaus – ist das überhaupt zulässig und sinnvoll? 

    Ja, mit der richtigen Strategie. Entscheidend ist eine differenzierte Betrachtung: Welche Daten und Anwendungen dürfen und sollen in welche Cloud, was bleibt im eigenen Rechenzentrum oder bei einem regionalen Hosting-Partner? Hybride Architekturen verbinden die Skalierbarkeit der Cloud mit der Datenhoheit lokaler Infrastruktur – und lassen sich DSGVO-konform gestalten.

  • Wie läuft ein Infrastruktur-Projekt im laufenden Klinikbetrieb ab? 

    Schrittweise und mit klarem Migrationsplan: Nach Analyse und Konzeption werden neue Komponenten parallel aufgebaut, getestet und kontrolliert umgeschaltet – kritische Systeme zuletzt und mit Rückfalloption. CANCOM bringt dafür erprobte Projektmethodik aus dem Gesundheitswesen mit, inklusive enger Abstimmung mit Medizintechnik, KIS-Hersteller und klinischen Bereichen. 

  • Können wir den Betrieb unserer Klinik-IT teilweise auslagern?

    Ja – Managed Services von CANCOM sind modular aufgebaut. Viele Häuser starten mit dem Monitoring oder dem Betrieb einzelner Bereiche wie Netzwerk oder Backup und erweitern den Umfang nach Bedarf. Die Verantwortung wird vertraglich über Service-Level geregelt; Ihre IT-Abteilung bleibt Herrin der Architektur und Ansprechpartnerin im Haus.

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