Wenn KI Schwachstellen schneller findet: Wie CANCOM Austria Ihre Netzwerke sicher hält
Die Art und Weise, wie Unternehmen Sicherheitslücken erkennen, bewerten und beheben müssen, verändert sich grundlegend. Was früher häufig als reaktiver Prozess entlang einzelner Security Advisories organisiert war, entwickelt sich zunehmend zu einem kontinuierlichen, datengetriebenen und hochautomatisierten Betriebsmodell. Der Grund dafür ist die massiv steigende Geschwindigkeit, mit der Schwachstellen heute gefunden werden können.
Die Geschwindigkeit, mit der Sicherheitslücken heute entdeckt, bewertet und potenziell ausgenutzt werden können, verändert Vulnerability und Risk Management grundlegend. KI-Modelle wie Claude Mythos, GPT Cyber oder spezialisierte agentische Analysewerkzeuge sind mittlerweile in der Lage, selbst hochkomplexe Software mit Millionen Zeilen Quellcode in einer Tiefe und Geschwindigkeit zu analysieren, die klassische Security-Prozesse zunehmend unter Druck setzt. Diese Entwicklung zeigt sich auch in den offiziellen CVE-Zahlen. CVE steht für Common Vulnerabilities and Exposures und bezeichnet weltweit standardisierte Kennungen für öffentlich bekannte Sicherheitslücken. Im ersten Halbjahr 2026 wurden laut CVE Programm bereits 35.872 CVE Records veröffentlicht. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 23.710. Das entspricht einem Anstieg von rund 51 Prozent innerhalb nur eines Jahres. [cve.org]
„Wir sprechen von einer sogenannten Post-Mythos-Ära, weil KI die Spielregeln im Vulnerability Management verändert“, sagt Thomas Gerbafczits, Senior Director Network Solutions bei CANCOM Austria. „Die Entwicklung steht erst am Anfang, doch ihre Dynamik ist bereits deutlich sichtbar. Unternehmen werden künftig mit mehr Security Advisories und Software-Releases konfrontiert sein und infolgedessen häufiger betriebliche Entscheidungen treffen müssen.“
Der Begriff „Post-Mythos-Ära“ nimmt Bezug auf Claude Mythos, ein von Anthropic entwickeltes Frontier-Modell, das im Rahmen defensiver Cybersecurity-Forschung eingesetzt wurde. Daraus entstand Project Glasswing, eine herstellerübergreifende Initiative zur Absicherung kritischer Software in der KI-Ära. Zu den Partnern ab dem ersten Tag zählten unter anderem Anthropic, Amazon, Apple, Google, Microsoft und Cisco als einziger Komplettanbieter für kritische Infrastruktur. Cisco ist damit Teil einer branchenweit führenden Initiative, die KI nicht nur als Risiko, sondern auch als Werkzeug zur schnelleren und systematischeren Absicherung kritischer Software versteht. [anthropic.com]
Für Cisco ist diese Entwicklung besonders relevant. Cisco betreibt wesentliche Teile der globalen Netzwerk-Infrastruktur und adressiert mit seinen Technologien Campus-Netzwerke, Data-Center-Infrastrukturen, WAN-Umgebungen, Security-Plattformen, Service-Provider-Netze und kritische Infrastrukturen. Cisco hat deshalb seinen PSIRT-Prozess weiterentwickelt und stellt Kunden stärker planbare Security-Veröffentlichungen bereit. [sec.clouda....cisco.com], [blogs.cisco.com]
Hans Greiner, General Manager Cisco Systems Austria, sieht in dieser Entwicklung auch die Notwendigkeit enger Partnerschaften zwischen Hersteller, Integrator und Kunden: „Die neue Geschwindigkeit KI-gestützter Schwachstellenanalyse erfordert planbare, skalierbare und partnerschaftliche Ansätze im Vulnerability Management. Gerade bei kritischen Infrastrukturen ist es entscheidend, Herstellerinnovationen, Automatisierung und qualifizierte Umsetzungskompetenz eng zusammenzubringen.“
PSIRT steht für Product Security Incident Response Team. Dabei handelt es sich um jene Organisation eines Herstellers, die Sicherheitslücken identifiziert, bewertet, dokumentiert und entsprechende Security Advisories veröffentlicht. Seit Juli 2026 verfolgt Cisco ein stärker planbares, risikobasiertes Disclosure-Modell mit Veröffentlichungen grundsätzlich zweimal monatlich sowie einer sieben Tage vorgelagerten Information zu betroffenen Technologien und Plattformen. [sec.clouda....cisco.com], [blogs.cisco.com]
„Für Betreiber großer Netzwerk-Infrastrukturen ist diese Planbarkeit enorm wichtig“, erklärt Gerbafczits. „Security Patching wird dadurch stärker in bestehende Change-, Test- und Freigabeprozesse integrierbar. Kunden können Wartungsfenster, Lab-Validierungen und interne Freigaben rechtzeitig vorbereiten. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu einem reaktiven Firefighting-Modell.“
Eine weitere Änderung betrifft den Umgang mit CVEs. Eine CVE ist die eindeutige Referenznummer für ein konkretes Sicherheitsproblem, damit Hersteller, Kunden, Security-Teams und Tools über dasselbe Risiko sprechen können.
Cisco geht teilweise zu sogenannten bundled CVEs über. Dabei werden mehrere Schwachstellen derselben Fehlerklasse gemeinsam adressiert. Solche Fehlerklassen werden über CWE, also Common Weakness Enumeration, beschrieben. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle beschreibt, bezeichnet eine CWE die zugrunde liegende Schwachstellenklasse, etwa fehlerhafte Eingabevalidierung oder unzureichende Zugriffskontrolle. Cisco beschreibt diesen Ansatz als Teil eines risikobasierten Disclosure-Modells, bei dem verwandte Schwachstellen unter übergreifenden CVE-IDs zusammengefasst werden können. [sec.clouda....cisco.com]
„Der Fokus verschiebt sich damit von der rein einzelnen CVE-Bewertung hin zur Frage, wie schnell eine Organisation ihre Infrastruktur auf einen sicheren, aktuellen und validierten Softwarestand bringen kann“, so Gerbafczits. „In einer KI-beschleunigten Welt ist die entscheidende Frage nicht mehr nur, ob eine einzelne Schwachstelle vorhanden ist. Entscheidend ist, wie schnell und kontrolliert eine Organisation ihre gesamte betroffene Infrastruktur härten kann.“
Parallel dazu entwickelt Cisco mit Antares spezialisierte Small Language Models, kurz SLMs, für Security-Anwendungsfälle. Im Unterschied zu sehr großen Sprachmodellen sind SLMs kleiner, fokussierter und für konkrete Aufgaben optimiert, beispielsweise zur Lokalisierung bekannter Schwachstellen in großen Codebasen. [newsroom.cisco.com], [securityweek.com]
„Das ist ein wichtiger Hinweis auf die künftige Richtung“, sagt Gerbafczits. „Die Zukunft wird nicht nur aus großen, universellen LLMs bestehen. Gerade im Security- und Infrastrukturumfeld werden spezialisierte Modelle eine wichtige Rolle spielen, weil sie konkrete Aufgaben effizienter, nachvollziehbarer und unter Umständen auch datensouveräner lösen können.“
Genau hier setzt CANCOM Austria mit einem einzigartigen End-to-End-Lösungsansatz an. Dieser verbindet Transparenz, intelligente Analyse, KI-gestützte Planung und automatisierte Umsetzung zu einem durchgängigen Prozess.
Den Ausgangspunkt bildet die CANCOM Inventory Engine. Sie liefert eine kontinuierlich aktuelle Sicht auf die installierte Netzwerklandschaft und zeigt, welche Komponenten tatsächlich im Einsatz sind, beispielsweise Switches, Router, Firewalls, WLAN-Systeme und Data-Center-Komponenten.
Die Lösung erkennt technische Details wie Hardware-Typen, Seriennummern, Betriebssystem-Versionen, Lifecycle- und Support-Informationen. Über APIs erfolgt ein Abgleich mit relevanten Herstellerdatenbanken. Durch die intelligente Analyse und Aufbereitung auf Basis jahrelanger Erfahrung von CANCOM Austria wird sichtbar, welche Systeme von Security Advisories betroffen sind, welche CVEs relevant sind, ob End-of-Support-Risiken bestehen und welche Softwarestände empfohlen werden.
Die erhobenen Informationen werden anschließend in der CANCOM Data Analytics Platform zusammengeführt und intelligent analysiert. Die Plattform erkennt Lebenszyklusrisiken, Hardware-Auslaufmodelle, Compliance-Abweichungen, Security Advisories, konkrete Vulnerabilities, nicht standardisierte Softwarestände und mögliche Upgrade-Risiken.
„Aus verteilten technischen Daten wird eine verwertbare Entscheidungsgrundlage“, sagt Gerbafczits. „Kunden sehen nicht nur, dass irgendwo eine Schwachstelle existiert. Sie sehen, ob und wo sie in ihrer konkreten Infrastruktur betroffen sind, welche Systeme priorisiert werden müssen und welche Maßnahmen daraus abzuleiten sind.“
Wird eine Schwachstelle erkannt, beginnt der schwierigste Teil: die Umsetzung. Ein Betriebssystem-Upgrade in einer Unternehmensnetzwerk-Infrastruktur ist kein gewöhnliches Softwareupdate. Es geht um Wartungsfenster, Hochverfügbarkeit, Redundanzen, Applikationsabhängigkeiten, Rollback-Pläne, Change-Dokumentation und Post-Installation Tests. Besonders relevant ist das beim Betrieb kritischer Infrastruktur, in Krankenhäusern, bei Energieversorgern, in der Industrie, im Finanzwesen und im öffentlichen Bereich. Diese Organisationen können Ausfallzeiten nicht beliebig akzeptieren.
Cisco adressiert diese dynamischen Herausforderungen unter anderem mit Cisco Live Protect und Cisco Cloud Control. Diese Technologien und Plattformen helfen, das Risiko zwischen Bekanntwerden einer Schwachstelle und dem eigentlichen Patch-Zeitpunkt zu reduzieren. Cisco beschreibt Live Protect als Möglichkeit, CVE-bezogene Bedrohungen in Echtzeit zu mitigieren, unter anderem mit eBPF-basierten Security Shields und ohne Reboots oder disruptive Wartungsfenster. eBPF steht für extended Berkeley Packet Filter und ermöglicht tiefe Sichtbarkeit und Kontrollmöglichkeiten im Linux-Kernel der Netzwerkkomponenten. [cisco.com], [networkworld.com]
„Live Protect ersetzt kein dauerhaftes Software-Upgrade, kann aber wertvolle Zeit verschaffen. Auf unterstützten Cisco-Plattformen lassen sich validierte Security Shields ohne Reboot oder disruptive Wartungsfenster aktivieren“, sagt Greiner. „Gerade bei großen Infrastrukturen kann das entscheidend sein, um Risiken kurzfristig zu reduzieren, den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten und das erforderliche Upgrade dennoch sorgfältig zu planen, zu testen und umzusetzen. Mit diesem Ansatz setzt Cisco daher neue Maßstäbe für die Absicherung kritischer Netzwerk-Infrastrukturen.“
Für die konkrete Bewertung und Planung von Software-Upgrades setzt CANCOM Austria auf AIOps, also auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im IT-Betrieb. Mit der dafür entwickelten CANCOM Software Upgrade AI werden Informationen aus unterschiedlichen Quellen automatisiert korreliert, darunter Hardwaremodelle, aktuelle Softwarestände, Konfigurationen, Cisco Release Notes, Bug-Datenbanken, Security Advisories, Lifecycle-Informationen, bekannte Inkompatibilitäten und Best-Practice-Empfehlungen.
Der Nutzen ist unmittelbar: Engineers müssen nicht mehr manuell über viele Stunden hinweg Dokumentationen, Release Notes, Bug-IDs, Kompatibilitätsmatrizen und Security Advisories durchsuchen. Die KI bereitet diese Informationen strukturiert auf, stellt relevante Zusammenhänge her und unterstützt bei der Ermittlung geeigneter Upgrade-Pfade. Erste Einsätze zeigen, dass sich der Analyse- und Vorbereitungsaufwand je nach Ausgangssituation um etwa 50 bis 90 Prozent reduzieren lässt.
„Die CANCOM Software Upgrade AI hilft uns, große Mengen technischer Informationen automatisiert zu korrelieren, Upgrade-Risiken frühzeitig zu erkennen und belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen“, erklärt Paul Freitag, Senior Network System Engineer bei CANCOM Austria. „KI ersetzt dabei nicht die technische Expertise, sondern verstärkt sie. Gerade in kritischen Infrastrukturen müssen die Ergebnisse fachlich validiert, priorisiert und in den konkreten Betriebskontext eingeordnet werden. Deshalb setzen wir konsequent auf Human-in-the-Loop.“
Die Umsetzung in großen Netzwerkumgebungen ist eine weitere Herausforderung. Große Kunden betreiben selten nur eine Plattform oder ein zentrales Management-System. Typischerweise bestehen solche Umgebungen aus mehreren Domänen wie Campus LAN, WLAN, Data Center Networking, WAN und OT-Netzwerk. Dazu kommen Plattformen wie Catalyst, Nexus, Meraki, Industrial Ethernet oder ASR sowie unterschiedliche Softwarefamilien wie IOS XE, IOS XR oder NX-OS.
Cisco stellt für diese Domänen leistungsfähige Management-Plattformen bereit, etwa Cisco Catalyst Center für Campus LAN und WLAN, Cisco Catalyst SD-WAN Manager für WAN- und SD-WAN-Umgebungen sowie Cisco Nexus Dashboard und Cisco ACI beziehungsweise APIC für Data-Center-Netzwerke.
In der Praxis sind Kundenumgebungen jedoch häufig inhomogen. Neben Cisco gibt es weitere Hersteller, historisch gewachsene Teilbereiche, unterschiedliche Betriebsmodelle und mehrere Automatisierungsstufen. Genau deshalb nutzt CANCOM Austria die CANCOM Management Platform, kurz CMP. CMP ermöglicht domänenübergreifendes Netzwerk-Management und Automatisierung.
Unterstützt wird dies durch den aktuell weiterentwickelten CANCOM Synaptic OS Upgrade Automation Assistant. Dabei handelt es sich um eine Automatisierungssoftware, die den gesamten Upgrade-Prozess intelligent begleitet. Das beginnt vor der eigentlichen Umsetzung mit Pre-Checks, etwa zur Prüfung von Redundanzen, Cluster-Zuständen, Erreichbarkeit, Versionsständen, Abhängigkeiten, Wartungsfenstern und möglichen Downtime-Risiken. Während der Umsetzung unterstützt die Lösung standardisierte Upgrade-Schritte. Nach dem Upgrade erfolgen automatisierte Post-Checks, um zu prüfen, ob Systeme korrekt erreichbar sind, Services wie erwartet funktionieren, Redundanzen wiederhergestellt wurden und definierte technische Tests erfolgreich abgeschlossen sind.
„Gerade bei sehr großen Infrastrukturen kann man solche Prozesse nicht mehr ausschließlich manuell betreiben“, erklärt Gerbafczits. „Wenn die Zahl der Schwachstellen steigt, Wartungsfenster knapp bleiben und regulatorische Nachweispflichten zunehmen, braucht es intelligente Automatisierung.“
Ein konkretes Beispiel sieht CANCOM Austria bei großen Kunden aus dem Energieversorger-Umfeld. Die Infrastrukturen sind häufig über Jahre gewachsen, umfassen viele Plattformen, mehrere Netzwerkdomänen und unterschiedliche Softwarestände. Gleichzeitig sind interne Ressourcen limitiert, während Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit und Dokumentation steigen.
„Für solche Kunden ist Automatisierung kein Komfortthema mehr, sondern eine betriebliche Notwendigkeit“, sagt Gerbafczits. „Ohne ein klares Asset-Bild, intelligente Analyse, KI-gestützte Upgrade-Planung und automatisierte Umsetzung lassen sich diese Anforderungen künftig kaum noch wirtschaftlich und sicher erfüllen.“
Warum braucht es dafür CANCOM Austria? Könnte das nicht jeder Cisco Partner leisten? „Einzelne technische Bausteine kann grundsätzlich jeder Partner adressieren“, sagt Gerbafczits. „Die Herausforderung liegt aber in der Kombination. Kunden brauchen heute Asset-Transparenz, Vulnerability Intelligence, Lifecycle Management, Automatisierung, Change-Kompetenz, Compliance-Verständnis und Betriebserfahrung in einem integrierten Modell.“
Gerade kleinere Partner stoßen hier zunehmend an Grenzen, weil diese Anforderungen nicht mehr durch ein einzelnes Technikteam abgedeckt werden können. Es braucht Cisco-zertifizierte Netzwerkexperten, Security-Spezialisten, AI-Consultants, Data Engineers, Automatisierungsarchitekten, Service Manager und Erfahrung im Betrieb kritischer Infrastrukturen.
Auch aus Sicht von Cisco ist diese Kombination aus Herstellerkompetenz, lokaler Umsetzung und tiefem Betriebsverständnis entscheidend. Greiner verweist dabei auf die langjährige Zusammenarbeit zwischen Cisco und CANCOM in Österreich: „CANCOM ist für Cisco in Österreich seit vielen Jahren ein verlässlicher und sehr kompetenter Partner, insbesondere im Umfeld anspruchsvoller Netzwerk- und Sicherheitsinfrastrukturen. Die Kombination aus tiefem Cisco-Know-how, lokaler Umsetzungskompetenz, jahrzehntelanger Erfahrung und einem klaren Fokus auf den sicheren Betrieb großer Kundenumgebungen auf Basis souveräner Infrastruktur ist in der aktuellen Marktsituation besonders wertvoll.“
Eine zentrale Rolle spielt dabei die CANCOM Sovereign AI Infrastructure. CANCOM Austria stellt die wesentlichen Elemente in Österreich auf eigener Infrastruktur bereit: Compute-Hardware inklusive GPUs, Betriebssysteme, Container-Plattformen, LLMs, LLM Gateway und Router, Performance Monitoring, Guardrails sowie notwendige Services, die für den Betrieb der eigenen KI-Applikationen erforderlich sind.
„Gerade Netzwerkdaten, Konfigurationen und Schwachstelleninformationen sind hochsensibel“, betont Gerbafczits. „Für Krankenhäuser, Energieversorger, öffentliche Einrichtungen und andere Betreiber kritischer Infrastrukturen sind Datenhoheit, Datenschutz und die Erfüllung regulatorischer Anforderungen entscheidend.“
Auch regulatorische Anforderungen wie das österreichische NISG 2026 zur Umsetzung der NIS2-Richtlinie, die EU-Verordnung DORA für den Finanzsektor, sektorspezifische Vorgaben und zunehmende Audit-Anforderungen erhöhen den Handlungsdruck. Organisationen müssen ihre Infrastrukturen nicht nur sicher betreiben, sondern die Wirksamkeit ihrer Sicherheitsmaßnahmen auch nachvollziehbar dokumentieren und nachweisen können. Genau deshalb entwickelt CANCOM Austria ihre Lösungen kontinuierlich weiter. Das hohe Entwicklungstempo trägt der Tatsache Rechnung, dass sich Bedrohungslage, Herstellerprozesse, technologische Möglichkeiten und regulatorische Anforderungen gleichermaßen rasch verändern.
Was CANCOM Austria in diesem Umfeld besonders macht, ist die Kombination aus lokaler Expertise, Cisco-Spezialisierung, Eigenprodukten, KI-Kompetenz und souveräner Infrastruktur. „Wir verfügen in Österreich über das notwendige Know-how, zertifizierte Cisco Experten, langjährige Erfahrung im Betrieb großer Netzwerk-Infrastrukturen und einen vollständigen eigenen Lösungsstack“, sagt Gerbafczits. „Dazu gehören die CANCOM Inventory Engine, die CANCOM Data Analytics Platform, die CANCOM Software Upgrade AI, die CANCOM Management Platform und der CANCOM Synaptic OS Upgrade Automation Assistant. In Kombination mit unserer souveränen KI-Infrastruktur ist das aus unserer Sicht einzigartig.“
Das Fazit fällt entsprechend klar aus: In der Post-Mythos-Ära können große Netzwerk-Infrastrukturen nur dann sicher betrieben werden, wenn Transparenz, KI, Automatisierung und qualifizierte Experten zusammenspielen. Für CANCOM Austria bedeutet das nicht nur, neue Technologien einzusetzen, sondern einen durchgängigen Betriebsansatz zu schaffen, vom Asset-Überblick über die Risikobewertung bis zur automatisierten Umsetzung.
„Unsere Aufgabe ist es, Kunden in dieser herausfordernden Phase aktiv zu unterstützen“, sagt Gerbafczits. „Dazu gehören Transparenz über die tatsächliche Installed Base, fundierte Risikoanalyse, KI-gestützte Upgrade-Planung, Automatisierung und qualifizierte Umsetzung durch erfahrene Engineers. Die Kombination aus Cisco-Know-how, zertifizierten Engineers in Österreich, CANCOM Eigenprodukten, KI-Expertise und souveräner KI-Infrastruktur ist aus unserer Sicht einzigartig. Damit schaffen wir die Voraussetzung, auch sehr große Netzwerk-Infrastrukturen sicher, effizient und zukunftsfähig in der Post-Mythos-Ära zu betreiben.“